AGBs / Haus- und Badeordnung


Ergänzende Bestimmungen zur Haus- und Badeordnung während der Corona-Pandemie

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Kurzentrum Lüneburg Kurmittelgesellschaft mbH für Besucher der Einrichtung (Saunawelt)


Stand: August 2020

 

§ 1      Allgemeine Grundsätze und Verhalten

 (1) Der Erwerb einer Eintrittskarte ermächtigt ausschließlich dazu, die entsprechende Einrichtung für die Dauer des gebuchten Eintritts-Fensters (Slot) zu nutzen. Diese zeitliche Begrenzung ist zwingend einzuhalten, da aufgrund der Corona bedingten Begrenzung der gleichzeitig anwesenden Gästezahl einer möglichst großen Zahl an Personen die Nutzung pro Tag ermöglicht werden soll. Nach Ablauf des gebuchten Zeitfensters ist die Anlage umgehend zu verlassen.

Selbiges gilt für gebuchte Kurse – hier sind zwingend die angegebenen Beginn- und Endzeiten einzuhalten. Alle Bereiche sind hier zeitnah und ohne Verzögerung zu verlassen.

(2) Der an der Kasse ausgegebene Kassenbon ist bis zum Verlassen des Bades aufzubewahren und dient als Nachweis der Nutzungsberechtigung sowie als Nachweis der Nutzungszeit.

(3) Sauna: Betreten Sie die jeweiligen Schwitzräume nur bei freien / frei werdenden Plätzen. Die Anzahl der maximalen Plätze pro Schwitzraum sowie die Aufteilung ist vor den Kabinen angebracht. Diese sind unbedingt einzuhalten.

(4) Sportbad: Die Nutzung des Sportbades ist nur bis zur höchst zulässigen Nutzerzahl möglich. Bei der Wahl der Schwimmbahn ist zwingend auf die Möglichkeit der Abstandhaltung zu achten. Saunagäste, die das Sportbad nutzen wollen, melden sich bitte bei einem zuständigen Saunamitarbeiter.

(5) Abstandsregelungen und -markierungen in allen Bereichen sind zu beachten.

(6) Verlassen Sie die Anlage nach der Nutzung unverzüglich durch den ausgewiesenen Ausgang und vermeiden Sie Menschenansammlungen vor der Tür, an ÖPNV-Haltestellen und im Parkhaus.

(7) Der Verzehr von alkoholischen Getränken ist untersagt.

(8) Anweisungen des Personals oder weiterer Beauftragter ist Folge zu leisten.

(9) Nutzer, die gegen diese Ergänzung der Haus- und Badeordnung verstoßen, können der Anlage verwiesen werden.

(10) Falls Teile der Anlage nicht genutzt werden können, wird im Eingangsbereich oder an der Kasse schriftlich darauf aufmerksam gemacht.

 

§ 2       Allgemeine Hygienemaßnahmen

(1) Personen mit einer bekannten/nachgewiesenen Infektion durch das Coronavirus ist der Zutritt nicht gestattet. Dies gilt auch für Badegäste mit Verdachtsanzeichen.

(2) Waschen Sie Ihre Hände häufig und gründlich (Handhygiene).

(3) Nutzen Sie die Handdesinfektionsstationen im Eingangsbereich und in der Anlage.

(4) Husten und niesen Sie in ein Taschentuch oder alternativ in die Armbeuge (Husten- und Nies-Etikette). 

(5) Duschen Sie sich vor dem Betreten der Sauna / der Schwimmbecken gründlich ab. Nutzen Sie hierzu bitte unter Beachtung der Abstandsregelung alle in Ihrem Bereich freigegebenen Duchmöglichkeiten (Information über Aushang bzw. durch Mitarbeiter vor Ort).

(6) Bringen Sie bitte eigene Duschtücher und Bademäntel mit. Ein Verleih ist zur Zeit nicht möglich.

 

§ 3       Maßnahmen zur Abstandswahrung

(1) Halten Sie in allen Räumen die aktuell gebotenen Abstandsregeln (z. B. bei Zutrittsregelungen, Abstand 1,5 m) ein. In den gekennzeichneten Räumen bzw. an Engstellen warten Sie, bis die maximal angegebene Zahl der anwesenden Personen unterschritten ist.

(2) Dusch- und WC-Bereiche dürfen nur von einer begrenzten Zahl von Personen betreten werden. Die konkrete Personenzahl wird mit Aushängen vor den Räumen bekannt gemacht. 

(3) In der Sauna / In den Schwitzräumen gibt es Zugangsbeschränkungen. Beachten Sie bitte die ausgestellten Informationen und die Hinweise des Personals.

(4) In den Schwimm- und Badebecken muss der gebotene Abstand selbständig gewahrt werden. Vermeiden sie Gruppenbildungen, insbesondere am Beckenrand auf der Beckenraststufe.

Im Sportbad gilt auf den Doppelbahnen die Einbahnregelung im Kreisverkehr.

(5) Achten Sie auf die Beschilderungen und Anweisung des Personals.

(6) Eltern und Begleitpersonen sind für die Einhaltung der Abstandregeln ihrer Kinder und unter Aufsicht befindlichen Jugendlichen verantwortlich.

(7) Vermeiden Sie enge Begegnungen und nutzen Sie die gesamten Breiten (in der Regel > 1,50 m) zum Ausweichen.

(8) Vermeiden Sie an Engstellen enge Begegnungen und warten Sie ggf., bis der Weg frei ist.

(9) Halten Sie sich an die Wegeregelungen, Beschilderungen und Abstandsmarkierungen.

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kurzentrum Lüneburg Kurmittel GmbH
 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Kurzentrum Lüneburg Kurmittelgesellschaft mbH für Besucher der Einrichtungen (SaLü und Sportbad) 

Stand: August 2020

§ 1     Geltungsbereich dieser AGB

(1) Für die Rechtsbeziehungen zwischen der Kurzentrum Lüneburg Kurmittel GmbH (nachfolgend „das SaLü“) und seinen Gästen der Einrichtungen Salztherme, Saunawelt, Sportbad gelten die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“).


§2      Rechtsgrundlage eines Eintritts in die Einrichtungen

(1) Die Nutzung einer Einrichtung des SaLü erfolgt auf der Grundlage eines Vertrags zwischen SaLü und Gast, der die Gewährung einer Zutrittsberechtigung gegen Zahlung eines Eintrittsgeldes zum Gegenstand hat („Besucher-Vertrag“). Der Vertrag wird näher ausgestaltet durch diese AGB und den Tarif, den der Gast bei Abschluss des Vertrags mit dem SaLü vereinbart. Die Tarife sind näher ausgestaltet in der Preisliste, die an der Kasse aushängt.

(2) Der Gast erhält zum Nachweis seiner Eintrittsberechtigung einen Kassenbon. Der Kassenbon ist vom Gast bis zum Verlassen der Einrichtung aufzubewahren, da bei Verlust des an den Gast ausgehändigten Chip-Armbands dessen Nummer ermittelt werden kann (siehe auch § 5)

(3) Die Nutzungszeit ist abhängig vom vereinbarten Tarif. Die Nutzungszeit beinhaltet generell das Aus- und Ankleiden sowie die Körperreinigung. Der Gast ist verpflichtet, die Schwimmbereiche und die Saunawelt spätestens 15 Minuten vor Ablauf der Öffnungszeit der Einrichtung zu verlassen. Mit Ablauf der Öffnungszeit hat er die Einrichtung und das Gebäude zu verlassen.

(4) Bei Überschreitung der Nutzungszeit ist der Gast zur Nachzahlung entsprechend der jeweils gültigen Preisliste laut Aushang an der Kasse verpflichtet.

(5) Hat der Gast die Einrichtung betreten und verlässt er sie vor Ablauf der Nutzungszeit, besteht kein Anspruch auf Wiederzutritt oder anteilige Erstattung des Eintrittsgeldes.


§3      Diskriminierungsfreiheit des Angebots

(1) Der Eintritt wird im Rahmen der jeweiligen maximalen Besucherkapazität ohne Anschauung von Rasse, ethnischer Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität gewährt.

(2) Schwimm- und Badebecken dürfen nur bekleidet mit Badehose oder -anzug (Männer) bzw. Badeanzug oder Bikini (Frauen) genutzt werden. Schwitzbereiche in Saunen dürfen nur textilfrei genutzt werden.

(3) Bei den Angeboten „Frauenschwimmen“ und „Damensauna“ kann nicht generell gewährleistet werden, dass ausschließlich weibliches Personal tätig ist. 


§4      Beschränkungen des Eintrittsrechts

(1) Soweit das Badpersonal bei objektiver Betrachtung eine Gefährdung der Sicherheit oder Ordnung befürchten darf, wird der Eintritt Personen versagt, die

a) an ansteckenden Krankheiten leiden, bei denen die Gefahr der Infektion von anderen Menschen besteht;
b) offene, nicht nur geringfügige Hautwunden haben;
c) unter Alkohol-, Medikamenten- oder Drogeneinfluss stehen;
d) keine geeignete Badekleidung mit sich führen.

(2) Babys im Alter unter 4 Monaten erhalten keinen Eintritt in die Saunawelt.

(3) Der Eintritt und Aufenthalt ist nur in Begleitung einer volljährigen Betreuungsperson gestattet

a) in Schwimmbadbereichen Kindern bis zu ihrem 8. Geburtstag, in der Saunawelt bis zu ihrem 16. Geburtstag,
b) Personen mit Neigungen zu Krampf-, Ohnmacht- oder Epilepsieanfällen,
c) Herz- und Kreislaufkranken sowie
d) geistig Behinderten.

Die Begleitperson hat für eine angemessene Beaufsichtigung zu sorgen; die allgemeine Aufsichtspflicht geht nicht auf das SaLü und dessen Personal über.


§5      Regelungen zum Chip-Armband

(1) Der Gast erhält bei Eintritt in die Salztherme oder die Saunawelt ein Chip-Armband. Dabei handelt es sich um ein Armband, an dem sich ein Funk-Chip befindet, der dazu dient:

a) den oder die Zutrittsberechtigung(en) im vereinbarten Tarif zu speichern;
b) die genauen Zeiten des Betretens und des Verlassens der Einrichtung zu erfassen;
c) Garderobenschränke zu öffnen und zu verschließen;
d) innerhalb der Einrichtungen Dienstleistungen, z.B. Massagen, Wellness-Behandlungen, Solarium-Nutzung, sowie gastronomische Waren zu bezahlen.

(2) Das Chip-Armband ist innerhalb der Einrichtungen des SaLü so wertvoll wie Bargeld, weshalb es zum Schutz vor Diebstahl und Missbrauch optimaler Weise immer am Körper getragen wird.

(3) Bei Verlust eines Chip-Armbands gilt generell:

a) Der Gast ist verpflichtet, unverzüglich die Rezeption/ Kasse zu informieren, damit Vorsorgemaßnahmen gegen einen Missbrauch des verlorenen Chip-Armbands ergriffen werden können. Dazu sind anzugeben
         1) die Nummer des benutzten Garderobenschranks und Wertfachs
         2) die Nummer des Chip-Armbands, alternativ die Vorlegung des Kassenbons;

b) Der Gast ist verpflichtet, dem SaLü die Auslagen für Ersatzbeschaffung des Chip-Armbands in Höhe von pauschal € 10,00 zu erstatten. Der Betrag ist zur sofortigen Zahlung fällig. Das SaLü erstattet die Pauschale, wenn das verlorene Chip-Armband später aufgefunden wird und der Gast seine Kontaktdaten in dem Formular „Schlüssel-Verlust“ mitgeteilt hat.

c) Dem Gast ist stets der Nachweis gestattet, dass durch den Verlust eines Chip-Armbands ein Schaden gar nicht oder in geringerer Höhe, als vom SaLü geltend gemacht, entstanden ist.


Ergänzende Regelungen für Chip-Armband ohne Vorauszahlung

(4) Zum Bezahlen wird bei Entgegennahme einer Dienstleistung oder Ware deren Wert auf dem Chip erfasst. Der Gast ist bei Verlassen der Einrichtung verpflichtet, den auf dem Chip erfassten Gesamtwert zu bezahlen.

(5) Bei Verlust des Chip-Armbandes gilt:

a) Ist die Nummer des Chip-Armbands bekannt, ist der Gast verpflichtet, den vom Kassensystem bis zum Zeitpunkt der Verlustmeldung erfassten Gesamtwert aller mit dem Chip entgegengenommenen Dienstleistungen und Waren zu bezahlen. Diese Regelung gilt auch, wenn das elektronische Kassen-System vorübergehend oder dauerhaft ausfällt, nachdem der Gast die Einrichtung bereits betreten hat.

b) Ist die Nummer des Chip-Armbands dem Gast nicht bekannt und kann er auch den Kassenbon nicht vorlegen, ist der Gast verpflichtet, dem SaLü Name, Anschrift und die in entgegengenommenen Dienstleistungen und Waren zu benennen, damit das SaLü dem Gast die in Anspruch genommenen Leistungen in Rechnung stellen kann.


Ergänzende Regelungen für Chip-Armband mit Vorauszahlung

(„Mehrfach-Chip-Armband“)

(6)Der Gast erhält ein Chip-Armband zur wiederholten Nutzung,

a) wenn er ein bestimmtes Geldguthaben im Vorwege bezahlt und auf den Chip aufladen lässt; die möglichen Aufladebeträge werden an der Kasse ausgewiesen, oder
        
b) wenn er eine bestimmte Zahl von Eintritten in das SaLü im Vorwege bezahlt und die Zutrittsberechtigungen auf den Chip aufgeladen werden.

(7) Zum Bezahlen wird

a) im Fall des Abs. 6 Nr. 1 bei Entgegennahme einer Dienstleistung oder Ware deren Wert von dem auf dem Chip erfassten Geldguthaben abgezogen; die Möglichkeit zum Bezahlen besteht allerdings nicht, wenn das elektronische Kassen-System ausfällt.
        
b) im Fall des Abs. 6 Nr. 2 bei Eintritt in das SaLü eine Eintrittsberechtigung vom Chip-Armbang abgebucht.

(8) Für Mehrfach-Chip-Armbänder und Geldwertkarten wird pro Chip-Armband eine Pfandgebühr in Höhe von 10,00 Euro vereinbart.

(9) Bei Verlust des Mehrfach-Chip-Armbandes ist der Gast verpflichtet, seine Identität nachzuweisen. Ihm wird dann das vom Kassensystem zum Zeitpunkt der Verlustmeldung erfasste Rest-Guthaben an Geld bzw. Eintrittsberechtigungen auf ein neues Chip-Armband übertragen.


§6      Hausrecht

(1) Das Personal oder Beauftragte der Kurzentrum Lüneburg Kurmittel GmbH üben das Hausrecht aus. Ihren Anweisungen ist Folge zu leisten.

(2) In besonderen Betriebsteilen, wie z.B. Solarien, Gastronomie, Fitnessräumen, Schwimm- und Badebecken und deren besonderen Einrichtungen wie z.B. Wasserrutschen, Massagedüsen, Strömungskanäle, Gegenstromschwimmanlagen, Sprunganlagen gelten ergänzend zu diesen AGB die dort aushängenden Bestimmungen.

(3) Bei Gruppen jeder Art, z.B. Schulklassen, Kindergarten- und Jugendgruppen ist die aufsichtführende Begleitperson verantwortlich für die Einhaltung der AGB sowie ergänzender Haus- und Badeordnungsregeln.


§7      Generelle Regeln der Nutzung

(1) Die Gäste haben alles zu unterlassen, was den guten Sitten sowie der Aufrechterhaltung der Sicherheit, Ruhe und Ordnung zuwiderläuft. Sexuelle Handlungen und Darstellungen sind ausnahmslos verboten.

(2) Vor Betreten der Badebereiche muss eine gründliche Körperreinigung erfolgen. In der Einrichtung sind Rasieren, Epilieren, Nägel schneiden, Haare schneiden, Haare färben, Hautpeelings u.ä. nicht erlaubt.

(3) Barfußbereiche dürfen nicht betreten bzw. befahren werden mit

a) Straßenschuhen
b) mitgebrachten Kinderwagen
c) mitgebrachten Rollstühlen.

(4) Jeder Gast muss das in Bädern bestehende erhöhte Unfallrisiko beachten, dass z.B. durch nasse oder seifige Bodenflächen entsteht. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten. Die Verwendung von rutschfesten Badeschuhen wird dringend empfohlen.

(5) Glasbehältnisse dürfen in die Einrichtungen nicht mitgebracht werden.

(6) Alkoholische Getränke dürfen in die Einrichtungen nicht mitgebracht werden.

(7) Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nur in den dafür ausgewiesenen Bereichen der Gastronomie erlaubt. Es ist aus Hygiene- und Sicherheitsgründen nicht gestattet, Speisen und Getränke in die übrigen Bereiche der Einrichtungen mitzunehmen, insbesondere nicht in die Beckenbereiche.

(8) Rauchen ist nur in den dafür ausgewiesenen Bereichen erlaubt

(9) Liegen dürfen nicht reserviert werden. Das Personal darf reservierte Liegen abräumen, wenn diese über einen längeren Zeitraum ohne Belegung reserviert sind.

(10) Den Gästen ist es nicht erlaubt, Geräte zu benutzen, die Geräusche von sich geben, (z.B. Musikinstrumente, Ton- und Bildwiedergabegeräte, Mobiltelefone), wenn es durch ihre Benutzung nach Ansicht des Aufsichtspersonals zu Belästigungen anderer Gäste kommt.

(11) In den Einrichtungen dürfen Personen nicht fotografiert, gefilmt, interviewt oder sonstwie auf Bild- oder Tonträger aufgenommen werden. Die Verwendung von Digitalkameras ist ausnahmslos verboten. Die Verwendung von Smartphones ist verboten, es sei denn der Gast klebt die Kameralinsen des Smartphones mit einem vom SaLü unentgeltlich zur Verfügung gestellten Aufkleber ab. Dem SaLü ist der Ausspruch von weitergehenden Verboten vorbehalten.

(12) Fundgegenstände sind an das Personal abzugeben; sie werden dort den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend behandelt.

(13) Die Einrichtungen sind vom Gast schonend zu behandeln.


§8      Regelungen zu Garderobenschränken und Wertfächern

(1) Garderobenschränke und Wertfächer stehen dem Gast nur während der Nutzungszeit zur Benutzung zur Verfügung. Auf die Benutzung besteht kein Anspruch. Die Garderobenschränke sind zur Sicherung der abgelegten Sachen durch die Gäste zu verschließen. Die Schlüssel bzw. das Chip-Armband sind am Körper zu tragen. Nach Betriebsschluss werden alle noch verschlossenen Garderobenschränke und Wertfächer geöffnet und gegebenenfalls geräumt. Der Inhalt wird wie eine Fundsache behandelt.

(2) Durch die Bereitstellung eines Garderobenschrankes und/oder eines Wertfaches werden keine Verwahrpflichten begründet. In der Verantwortung des Gastes liegt es, bei der Benutzung von Garderobenschränken und Wertfächern insbesondere diese zu verschließen, den sicheren Verschluss der jeweiligen Vorrichtung zu kontrollieren und die Schlüssel bzw. das Chip-Armband sorgfältig aufzubewahren.


§9      Beschränkungen der Nutzung des Saunabereichs

(1) Die Saunaanlage dient der Gesundheitsförderung und der Erholung der Gäste. Für die Benutzung der Saunen sind die Empfehlungen des Deutschen Sauna-Bundes e.V. zu beachten, die im Saunabereich aushängen.

(2) Babys und Kleinkinder im Alter vom 4. Lebensmonat bis zum 3. Lebensjahr dürfen nur in die Saunaräume mit einer Temperatur von bis zu 75° C mitgenommen werden (zurzeit das Dampfbad, die Salzsauna sowie die Farblichtsauna in der „Kleinen Sauna“) und auch dies nur, wenn die Durchführung der Früherkennungsuntersuchung U 4 durch einen Arzt dem Saunapersonal nachgewiesen werden kann.

(3) Personen mit gesundheitlichen Problemen sind verpflichtet, vorher mit einem Arzt zu klären, ob für sie beim Saunieren besondere Risiken bestehen.

(4) Die Benutzung der Schwitzräume ist nur textilfrei gestattet.

(5) Geräte, mit denen fotografiert oder gefilmt werden kann, dürfen in textilfreie Bereiche nicht mitgenommen werden.

(6) Badeschuhe werden aus Sicherheitsgründen vor den Schwitzräumen abgestellt. Außer Liegetuch oder Sitzunterlage darf in die Schwitzräume nichts mitgenommen werden.

(7) Sauna- und Warmlufträume mit Holzbänken dürfen nur mit einem ausreichend großen Liegetuch benutzt werden, das der Körpergröße entspricht. Der Kontakt von Schweiß mit Holzteilen ist zu vermeiden.

(8) In Dampf- und Warmlufträumen aus Keramik, Naturstein oder Kunststoff sollen aus hygienischen Gründen Sitzunterlagen/ Sitztücher benutzt werden. Sitzflächen sind nach ihrer Nutzung mit den vorhandenen Wasserschläuchen abzuspritzen.

(9) Technische Einbauten (z.B. Heizkörper, Beleuchtungskörper, Saunaheizgeräte einschließlich deren Schutzgitter und Messfühler) dürfen nicht mit Gegenständen ab- oder zugedeckt werden.

(10) In den Schwitzräumen sind Schweißschaben, Bürsten oder Kratzen nicht erlaubt. Bei entsprechender Beschilderung sind Gespräche in einzelnen Schwitzräumen gänzlich untersagt; störend laute Gespräche sind stets untersagt.

(11) Saunaaufgüsse werden ausschließlich vom Personal durchgeführt. Es ist aus feuerpolizeilichen Gründen strengstens untersagt, eigene Aufguss-Essenzen mitzubringen oder zu verwenden. Kinder im Alter unter 3 Jahren dürfen nicht an Saunaaufgüssen mit ätherischen Ölen teilnehmen.

(12) Während des Saunaaufenthaltes empfiehlt sich keine sportliche Betätigung.

(13) Nach dem Aufenthalt in Schwitzräumen ist vor der Benutzung des Kaltwassertauchbeckens oder anderer Badebecken der Schweiß abzuduschen.

(14) In Ruheräumen sollen sich die Gäste rücksichtsvoll und ruhig verhalten. In stillen  Ruheräumen sind Geräusche zu unterlassen.

(15) Ruheliegen dürfen nur mit einem Bademantel oder mit einer trockenen, körpergroßen Unterlage benutzt werden.

(16) Die Gastronomie darf nur mit einem Bademantel oder einem trockenen, den Körper umhüllenden Badetuch besucht werden.


§10    Regeln der Nutzung der Beckenbereiche

(1) Schwimm- und Badebecken des SaLü dienen der Gesundheitsförderung, dem Bewegungstraining und der Erholung der Gäste. Unterschiedliche Gegebenheiten (z.B. Badewassertemperatur, Beckengestaltung, Wassertiefe) bestimmen die Art der Nutzung.

(2) Das Schwimm- und Badebeckenwasser darf nicht verunreinigt werden. Schwimm- und Badebecken dürfen nur nach vorheriger gründlicher Körperreinigung benutzt werden.

(3) Schwimm- und Badebecken dürfen nur in Badehose oder -anzug (Männer) bzw. Badeanzug oder Bikini (Frauen) genutzt werden. Babys sind Schwimmwindeln anzulegen.

(4) Die Benutzung von Sport- und Spielgeräten, Schwimmhilfen, Schwimmflossen und  Schwimmpaddles ist nur mit Erlaubnis des Aufsichtspersonals gestattet. Die Benutzung von Schnorcheln ist generell nicht gestattet.

(5) Seitliches Einspringen sowie das Hineinstoßen und Hineinwerfen anderer Gäste in die Schwimm- und Badebecken sind verboten.

(6) Das Springen von der Sprunganlage ist nur nach Freigabe durch das Aufsichtspersonal gestattet und geschieht auf eigene Gefahr. Den Absprungbereich darf jeweils nur eine Person betreten. Vor dem Absprung ist von der springenden Person sicher zu stellen, dass die Wasserfläche im Landebereich frei ist. Der Aufenthalt im Landebereich der Sprunganlage ist nach Freigabe der Sprunganlage nicht gestattet.

(7) Die Rutschen dürfen nur entsprechend der ausgehängten Beschilderung benutzt werden. Der Sicherheitsabstand muss eingehalten werden. Der Landebereich muss sofort verlassen werden.

(8) Brillen sind vor dem Rutschen abzulegen.

(9) Bei Wellenbetrieb darf das Wellenbecken nur von der breiten Einstiegstreppe an der der Wellenanlage gegenüberliegenden Stirnseite des Beckens her betreten werden.


§11    Kündigung und Rücktritt vom Besucher-Vertrag

(1) Das SaLü darf den Besucher-Vertrag aus wichtigem Grund fristlos kündigen. Es hat vorher eine Abmahnung auszusprechen, die entbehrlich ist, wenn dem SaLü ein weiteres Festhalten an dem Vertrag schlechthin unzumutbar ist. Als wichtige Gründe werden insbesondere strafbares oder ordnungswidriges Verhalten sowie schuldhafte Verstöße gegen die Haus- und Badeordnung vereinbart. Das Eintrittsgeld wird in diesen Fällen nicht erstattet; dem Nutzer des Bades bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, daß dem SaLü in diesem Fall keine oder eine wesentlich niedrigere Vergütung zusteht als das vollständige Eintrittsgeld. Neben einer Kündigung kann ein Hausverbot durch die Geschäftsleitung oder deren Beauftragte ausgesprochen werden.

(2) Das SaLü hat das Recht zum Rücktritt vom Vertrag, wenn der Besucher-Vertrag fälschlicherweise mit einem Gast abgeschlossen wurde, mit dem er gemäß den §§ 3 und 4 dieser AGB nicht hätte abgeschlossen werden dürfen. In diesen Fällen wird das Eintrittsgeld zurückerstattet, es sei denn, der Zutritt wurde infolge der dem Gast zurechenbaren Vorspiegelung falscher Tatsachen über Umstände gewährt, die für die Entscheidung zur Zutrittsgewährung erheblich waren.

(3) Die Betriebsleitung kann die Benutzung des Bades oder von Teilen (z.B. einzelne Becken) aus sachlich begründetem Anlass bis hin zur Schließung einschränken. Soweit das SaLü kein Verschulden für die Einschränkung trifft, wird das Eintrittsgeld nicht, auch nicht anteilig, zurückerstattet; dem Nutzer des Bades bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, daß dem SaLü in diesem Fall keine oder eine wesentlich niedrigere Vergütung zusteht als das vollständige Eintrittsgeld. Soweit das SaLü ein Verschulden trifft, die die Einschränkung und die Nutzungsmöglichkeit für den Gast bei objektiver Betrachtung aber nur unerheblich einschränkt ist, wird das Eintrittsgeld ebenfalls nicht, auch nicht anteilig, zurückerstattet. In allen anderen Fällen erhält der Gast als Kompensation einen freien Eintritt in dem Tarif, mit dem er die Einrichtung betreten hat.


§12    Haftung und Haftungsausschlüsse

(1) In jeder Hinsicht unberührt bleibt die Haftung der Kurzentrum Lüneburg Kurmittelgesellschaft mbH – gleich ob auf gesetzlicher oder vertraglicher Grundlage –

a) für vorsätzliches, arglistiges und grob fahrlässiges Verhalten,
b) im Fall von Schäden aus der – auch leicht fahrlässigen – Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
c) im Fall einer Haftung aus Gefährdungshaftung,
d) bei Übernahme einer Garantie oder Zusicherung einer Eigenschaft sowie
e) bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht; Im Übrigen wird jede Haftung ausgeschlossen.


(2) Die vorstehend genannten Haftungsregelungen gelten entsprechend für die Organe und Mitarbeiter der Kurzentrum Lüneburg Kurmittelgesellschaft mbH.

(3) Die Beweislast nach den gesetzlichen Vorschriften wird durch die vorstehenden Regelungen nicht berührt.


§13    Eigentumsverlust bei Zurücklassen von Sachen

(1) Die nach einem Besuch zurückgelassenen Sachen gehen in das Eigentum des SaLü über, wenn sie nicht innerhalb von 12 Wochen nach schriftlicher Aufforderung durch das SaLü abgeholt werden und das SaLü in der Aufforderung auf diese Rechtsfolge hinweist.

(2) Begehrt ein Besucher die Rückgabe einer Sache, die nach Abs. 1 in das Eigentum des SaLü übergegangen und noch in dessen Besitz befindlich ist, wird das SaLü das Eigentum rückübertragen.


§14    Streitbeilegung

(1) Die Kurzentrum Lüneburg Kurmittel GmbH ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.